Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: Juli 2026
§ 1 Geltungsbereich und Anbieter
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Jerome Deres, Heinrich-Seidel-Straße 8, 12167 Berlin (nachfolgend „Anbieter“) und dem Kunden über Einzelsessions, die über die Webseite session.jeromederes.com gebucht werden.
Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
§ 2 Vertragsgegenstand und Leistungsumfang
Vertragsgegenstand ist die Durchführung einer einzelnen 1:1-Beratungssession („Klarheitssession“) per Videocall. Der Kunde wählt bei der Buchung zwischen:
- Klarheitssession über 60 Minuten zum Preis von 149 EUR inkl. 19 % MwSt.
- Klarheitssession über 90 Minuten zum Preis von 199 EUR inkl. 19 % MwSt.
Geschuldet ist jeweils genau eine Session in der gebuchten Länge. Weitergehende Leistungen – insbesondere eine Begleitung über mehrere Wochen, Module, Materialien oder eine Betreuung zwischen Terminen – sind nicht Vertragsbestandteil. Es besteht keine Laufzeit, kein Abo und keine automatische Verlängerung.
Die Session findet online per Videocall statt. Den Zugangslink erhält der Kunde mit der Terminbestätigung.
§ 3 Vertragsschluss
Die Darstellung der Sessions auf der Webseite stellt kein bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots. Mit Klick auf „Jetzt zahlungspflichtig buchen“ und Abschluss des Bezahlvorgangs gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrags über die gewählte Session ab. Der Vertrag kommt durch die Bestätigungs-E-Mail des Anbieters zustande.
Der Vertragstext wird vom Anbieter gespeichert; die AGB und die Widerrufsbelehrung werden dem Kunden zusammen mit der Bestätigung in Textform übermittelt. Die Vertragssprache ist Deutsch.
§ 4 Preise und Zahlung
Es gelten die zum Zeitpunkt der Buchung auf der Webseite ausgewiesenen Preise. Alle Preise sind Endpreise gegenüber Verbrauchern und enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer von 19 %. Der Kunde erhält nach Zahlungseingang eine Rechnung per E-Mail, in der Nettobetrag, Umsatzsteuer und Bruttobetrag gesondert ausgewiesen sind.
Der Preis ist als Einmalzahlung im Voraus fällig. Eine Ratenzahlung durch den Anbieter wird nicht angeboten. Die Zahlung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe (Stripe Payments Europe, Ltd.) per Kreditkarte, SEPA-Lastschrift, Klarna, Apple Pay oder Google Pay. Es gelten ergänzend die Bedingungen des jeweils gewählten Zahlungsdienstleisters.
Ein Termin kann erst nach erfolgreichem Zahlungseingang gebucht werden. Die Rechnung erhält der Kunde per E-Mail.
§ 5 Terminbuchung, Absage und Verschiebung
Nach abgeschlossener Zahlung erhält der Kunde Zugang zum Kalender des Anbieters und wählt dort über den Dienst Calendly selbst einen freien Termin aus. Der gebuchte Termin ist für beide Seiten verbindlich.
Eine Absage oder Verschiebung ist bis 24 Stunden vor dem vereinbarten Beginn kostenfrei über den Link in der Terminbestätigung möglich. Bei einer späteren Absage oder bei Nichterscheinen verfällt der Termin, und der Vergütungsanspruch des Anbieters bleibt bestehen; ein Anspruch auf einen Ersatztermin besteht in diesem Fall nicht. Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass dem Anbieter kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist. Unabhängig davon wird der Anbieter im Einzelfall aus Kulanz einen Ersatztermin anbieten, soweit ihm dies zumutbar ist.
Kann der Anbieter einen Termin aus einem von ihm zu vertretenden Grund nicht wahrnehmen, bietet er dem Kunden zeitnah einen Ersatztermin an. Kommt kein Ersatztermin zustande, wird der gezahlte Betrag vollständig erstattet.
Der Kunde sollte seinen Termin zeitnah nach der Buchung wahrnehmen. Für die Geltendmachung des Anspruchs auf Durchführung der Session gelten die gesetzlichen Verjährungsfristen.
Der Kunde verpflichtet sich, eine stabile Internetverbindung, ein funktionsfähiges Endgerät und eine ungestörte Gesprächssituation bereitzustellen. Erscheint der Kunde mehr als 15 Minuten nach dem vereinbarten Beginn, kann der Anbieter die Session ablehnen; sie gilt dann als nicht wahrgenommen im Sinne des zweiten Absatzes dieses Paragraphen. Eine verspätet begonnene Session verlängert sich nicht über das vereinbarte Ende hinaus.
§ 6 Widerrufsrecht für Verbraucher
Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Die vollständige Widerrufsbelehrung, die Hinweise zum vorzeitigen Erlöschen des Widerrufsrechts nach § 356 Abs. 4 BGB sowie das Muster-Widerrufsformular findest du auf der Seite Widerrufsbelehrung. Die dortigen Angaben gelten ergänzend zu diesen AGB und werden dem Kunden zusätzlich mit der Bestätigungs-E-Mail in Textform übermittelt.
Da die Session regelmäßig innerhalb der Widerrufsfrist stattfindet, holt der Anbieter im Bezahlvorgang über eine Checkbox die ausdrückliche Zustimmung des Kunden zum vorzeitigen Beginn der Leistung ein. Ohne diese Zustimmung ist eine Buchung nicht möglich.
§ 7 Keine Erfolgsgarantie, kein Ersatz für Therapie
Die Klarheitssession ist eine persönliche, beratende Dienstleistung. Der Anbieter schuldet das ernsthafte Bemühen um eine sorgfältige Beratung, jedoch ausdrücklich keinen bestimmten Erfolg. Eine Garantie für ein konkretes Ergebnis, für Umsatz-, Karriere- oder Lebensveränderungen wird nicht übernommen. Die Umsetzung der im Gespräch erarbeiteten Ansätze liegt allein beim Kunden.
Die Session ersetzt keine medizinische, psychotherapeutische, rechtliche oder steuerliche Beratung und stellt keine Heilbehandlung im Sinne des Heilpraktikergesetzes dar. Sie ist nicht geeignet für Personen in einer akuten gesundheitlichen oder psychischen Krisensituation. Bei entsprechenden Beschwerden ist ärztliche oder psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen; in akuten Notlagen ist der ärztliche Notdienst oder die Telefonseelsorge zu kontaktieren.
§ 8 Vertraulichkeit
Beide Vertragsparteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Session ausgetauschten persönlichen Informationen vertraulich zu behandeln. Diese Pflicht besteht auch nach Beendigung des Vertrags fort. Der Anbieter unterliegt keinem gesetzlichen Zeugnisverweigerungsrecht.
Aufzeichnungen der Session erfolgen nur mit vorheriger ausdrücklicher Zustimmung beider Seiten.
§ 9 Haftung
Der Anbieter haftet uneingeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters oder seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen.
Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und begrenzt auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden. Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
Für gesundheitliche, berufliche oder wirtschaftliche Entscheidungen, die der Kunde im Anschluss an die Session trifft, übernimmt der Anbieter keine Haftung.
§ 10 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Staates, in dem der Kunde seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleiben unberührt. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Der Anbieter ist nicht bereit oder verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.